Bauen ausserhalb Bauzone, ein Ersatzbau für das in die Jahre gekommene Wohngebäude erforderte eine Herausforderung an Gestaltung und Bautypologie. Mit natürlichen Baustoffen (Holz) konnte für die Bewohner ein gesundes, komortables Raumklima geschaffen werden. Die Materialisierung und Farbgebung führten zu einer sehr geschätzten Wohlfühloase, mitten im Appenzellerland mit eingigartiger Aussichtslage
Die ehemaligen Unterkünfte für die Jugendlichen im Bad Sonder „Pinihaus I + II“ sind in die Jahre gekommen und stellen betreffend Raumgrösse, Struktur und Brandschutz keine zufriedenstellende und verantwortbare Situation mehr dar. Eine Instandsetzung der beiden Bauten mit mehreren Erweiterungen aus verschiedenen Jahrzehnten würde den aktuellen Anforderungen ebenfalls nicht gerecht werden können. Aus diesem Grund wird ein Ersatzbau als beste Lösung angesehen.
Die markante Doppelgiebelform der bestehenden Bauten wird – auch als Vorgabe des Amtes für Raum und Wald AR – übernommen. Dabei ist es das Ziel, die bestehende, talseitige Silhouette zu erhalten.
Der Ersatzbau passt sich in dem Terrainverlauf und dem bestehenden Fussabdruck an. Die Gebäudetiefe ist so ausgelegt, dass von Gebäudefront bis –Rücken eine Höhedifferenz von ziemlich genau einem Geschoss herrscht.